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Der Park heute

Der Park ist heute für Touristen zweigeteilt. Der östliche, von der über 6.000 km² großen Etosha-Pfanne geprägte Teil ist für Touristen mit Pkw frei zugänglich. Der westliche Teil dagegen darf nur in Begleitung registrierter Reiseführer besucht werden.
Beide Teile sind durch Pads (afrikaans für Schotterstraße), die an den zahlreichen natürlichen und künstlichen Wasserstellen vorbeiführen, erschlossen. Eine Pad verbindet beide Teile, diese ist durch ein Tor nahe dem Charl-Marais-Damm gesperrt. Im östlichen Teil verlaufen die Pads südlich und östlich der Etosha-Pfanne. Der westliche Teil ist durch die lange Ost-West-Verbindung geprägt, die erst weit im Westen nach Süden Richtung Galton-Tor abbiegt.
Einlass ist ab Sonnenaufgang. Alle Besucher werden registriert und müssen bis Sonnenuntergang den Park verlassen oder eine der Unterkünfte im Park angesteuert haben. Obwohl das Verlassen der Fahrzeuge nicht gestattet ist, gab es schon tödliche Zwischenfälle mit unvorsichtigen Touristen.
Vor der Einzäunung war es den Tieren möglich, bei Trockenheit weiter nördlich Richtung Kunene zu ziehen. Da es diese Möglichkeit heute nicht mehr gibt, wurden künstliche Wasserstellen angelegt. Dies und der allmähliche Ausbau der touristischen Infrastruktur machten den Etosha-Nationalpark im Laufe der Jahre zu einer wichtigen Attraktion für Namibiabesucher.
Im Jahr 2003 zählte der Park über 200.000 Besucher aus aller Welt.

 

Originalbeitrag von Wikipedia

Aktualisiert ( Donnerstag, 06. November 2008 um 17:19 )  

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